Die Themen, die einen wirklich von Herzen interessieren sind manchmal ein so selbstverständlicher Teil des eigenen Lebens und Denkens, dass man sich ihrer gar nicht so richtig bewusst ist.
Im letzten Artikel habe ich darüber geschrieben wie es ist, wenn man das Gefühl hat, zu viele Interessen zu haben und sich entscheiden zu müssen. Es kann dir allerdings auch ganz anders gehen und du hast das Gefühl, deine Interessen gar nicht wirklich zu kennen. Eigentlich sollte es einfach sein zu wissen, was einen besonders interessiert. Wie so häufig im Leben sieht man allerdings bei anderen einiges klarer als bei sich selbst.
Daher habe ich hier eine Anleitung für dich erstellt, mit der du an einem gemütlichen Sonntagnachmittag ganz in Ruhe auf die Suche gehen kannst, um deinen Interessen auf die Spur zu kommen:
Material
Du benötigst folgende Materialien:
Maskingtape oder Kreppband
eine leere Wand oder eine große Pinwand, eine Pappe oder Magnettafel als Sammelstelle
einen Block große Post-It Notes (ich mag die quadratischen, 7,6x7,6 cm großen Klebezettel)
einen etwas dickeren Stift (damit du deine Notizen auch von etwas weiter weg gut lesen kannst)
einen Möglichkeit, ins Internet zu gehen …
ein schönes Notizheft (DIN A4 oder DIN A5 groß)
Schritt 1 – Vorbereitung
Du suchst dir einen Ort, an dem du alle Interessen-Indizien sammeln kannst. Ich nehme dafür eine leere Wand und klebe mir einen großen Rahmen mit buntem Maskingtape. (Einfaches Kreppband geht natürlich auch, aber mit buntem Tape macht vielleicht es mehr Spaß!)
Schritt 2 – Spurensuche in der Wohnung
Stell dir vor, du wärst Gast in deiner eigenen Wohnung und schaust dich um: Was für eine Person wohnt dort und für welche Themen interessiert sie sich?
Schau dir an, welche Bücher du in der Wohnung findest (Welche Bücher stehen unten im Regal und welche liegen lesebereit auf dem Tisch?). Welche Zeitschriften liest der Bewohner oder die Bewohnerin? Welche Gegenstände siehst du in der Wohnung, die auf bestimmte Interessen deuten? Welche Seite einer Zeitung liegt aufgeschlagen herum?
Schreibe jedes Thema, das auf ein bestimmtes Interessengebiet deutet, auf ein Post-It und hefte dieses ohne bestimmte Ordnung an deine Sammelstelle!
Schritt 3 – Spurensuche im Netz
Überlege dir zuerst, welche Social Media Plattformen du mehr oder weniger regelmäßig nutzt und dann klappere sie mit dem virtuellen Forscherhut auf dem Kopf nacheinander ab:
zu welchen Themen postest du Beiträge?
wem folgst du und um welche Themen geht es dabei?
welche Hashtags benutzt du und welche Themen tauchen dabei auf?
welche Serien oder Filme siehst du dir an - was sind ihre Themen?
Schreibe wieder jedes Thema auf einen Zettel und hefte ihn ebenfalls an deine Sammelstelle!
Schritt 4 – Spurensuche im Rückblick und im Austausch mit anderen
Worüber sprichst du mit Freunden? Unterhaltungen zu welchen Themen interessieren dich am meisten?
Womit verbringst du deine (Frei-)Zeit?
Womit hast du deine (Frei-)Zeit vor 5 Jahren, 10 Jahre, 15 Jahren oder 20 Jahren am liebsten verbracht?
Was waren die Themen der letzten Ausstellungen, die du besucht hast?
Wohin geht dein liebster Kurzurlaub?Bei einem Städtetrip: Was unternimmst du in einer fremden Stadt am liebsten?
Gehst du in Ausstellungen? Wenn ja, zu welchen Themen?Besuchst du Meet-Ups oder Vorträge? Wenn ja, zu welchen Themen?
Schreibe wieder jedes Thema auf ein Post-It Note und hefte es an deine Sammelstelle!
Schritt 5 – Analyse
Jetzt schaust du dir deine Post-It Themensammlung an und sortierst alle Notizen neu in Gruppen. Was gehört zusammen? Sind Themen mehrfach aufgetaucht? Dann nimm alle doppelten Post-Its raus und markiere den Begriff mit jeweils einem Sternchen pro Dopplung. Lass dir einen Oberbegriff für jede Gruppe einfallen und schreibe diesen Oberbegriff in einer neuen Farbe auf einen Zettel, den du über die jeweilige Gruppe klebst!
Schritt 6 – Play Time!
Wenn du auf der Suche bist nach einer neuen beruflichen Richtung, einer Geschäftsidee oder einem Thema für deinen Blog, kannst du jetzt Ideen und Anregungen finden, indem du einfach ein bisschen mit deinen Themen (dazu nimmst du nur die Oberbegriffe) spielst. Das kann man auch prima zu zweit oder zu dritt machen - also lade ein paar Freunde zur Unterstützung ein!
Los geht’s:
Suche zu jedem Oberbegriff ein Bild aus einer Zeitschrift und klebe es zu dem Begriff auf die Post-It Notiz oder mache ein kleines Skribble zu jedem Oberbegriff auf die Notiz. Mach danach ein Foto von deiner Post-It Wand!
Bringe die Oberbegriffe in eine Reihenfolge und mach eine Top-10 Liste! Was interessiert dich im Moment am meisten? Mach wieder ein Foto von dieser Liste!
Jetzt kombiniere jeweils 2 Begriffe miteinander: Mache dabei ungewöhnliche Kombinationen und fotografiere das Ergebnis wieder!
Gehe auf openethesaurus.de und gib deine Oberbegriffe ein: Nimm interessante Worte, die du dabei findest, in deine Liste der Oberbegriffe mit auf! Vielleicht ersetzt ein neuer Begriff auch mehrere der bisherigen Themen?
Dann stelle dir folgende Frage: Kannst du dein Wissen auf einem bestimmten Gebiet übertragen, um Probleme in einem anderen Gebiet zu lösen? Sammle spontane Ideen dazu und schreibe sie auf! Je wilder desto besser!
Dann kombiniere einmal deine berufliche Identität (z.B. Innenarchitektin) mit verschiedenen Interessen: die Sicht eines / einer … auf … (z.B die Sicht einer Innenarchitektin aufs Gärtnern). Schreibe diese Sätze und Ideen auf!
Jetzt schau dir die Ergebnisse dieser Interessen-Spurensuche noch einmal in Ruhe an. Welche Ideen oder Kombinationen oder Themen sprechen dich spontan besonders an? Markiere diese oder notiere sie in deinem Heft. Das ist ein prima Anknüpfungspunkt für weitere Recherche und Überlegungen! Spricht mit deinen Freunden über die Ergebnisse deiner Spurensuche - was fällt ihnen auf und was fällt ihnen dazu noch ein?
Lass am besten die Ergebnisse deiner Spurensuche für die nächste Zeit hängen, so dass du öfter einen Blick darauf werfen kannst! Für die längerfristige Aufbewahrung empfehle ich dir, die Fotos von deiner Interessenwand auszudrucken und in das Notizheft einzukleben. Dann hast du alles an einem Ort und kannst das Heft nutzen, um weitere Ideen zu sammeln und an dem Thema dran zu bleiben!
Viel Spaß beim Suchen & Finden deiner Interessen!
„Das schönste und professionellste Branding ist wirkungslos, wenn es nicht zu deiner individuellen Persönlichkeit passt.“
– Eva Däfler
Eva bringt Design, Ästhetik und Spiritualität zusammen und unterstützt als Gründerin von Human Colada Design andere Unternehmerinnen dabei, ihre Einzigartigkeit durch ihre Marke auch nach außen sichtbar und spürbar zu machen.
Evas Ansatz der Markengestaltung ist besonders, da sie Human Design als Methode nutzt und dadurch ihre Kundinnen bei der Entdeckung ihrer Einzigartigkeit aktiv begleitet, bevor es an die Übersetzung dieser Informationen und persönlichen Erkenntnisse in Designelemente geht. Human Design? Was das ist und wie es im Prozess der Markengestaltung genutzt werden kann, darüber habe ich mit Eva gesprochen…
Seit ein paar Wochen schleiche ich zum Beispiel um den Gedanken herum, diesen Beitrag zu schreiben und drücke mich. Was soll man denn sinnvolles beitragen, das nicht komplett banal und unangebracht scheint angesichts der aktuellen Nachrichtenlage? Es gibt jeden einzelnen Tag unzählige Gründe, sich gelähmt und machtlos zu fühlen – das ist wohl unweigerlich ein Teil der menschlichen Erfahrung – und gleichzeitig müssen und wollen wir uns wirkungsvoll fühlen und einen positiven Beitrag zu dieser Welt leisten, nur wie?
Ein rundum zufriedenes Leben lässt sich mit größerer Wahrscheinlichkeit erreichen, wenn wir die wirklich wichtigen (und oft auch schwierigen) Entscheidungen in einem Zustand treffen, in dem Verstand und Intuition harmonisch zusammenspielen.
2022 ist schon als Jahreszahl eine deutliche Einladung dazu, mal auf die Dualitäten in unserem Leben zu schauen und ich würde sagen auch dazu, aktiv das Balancieren und die Koordination in verschiedenen Bereichen unseres Lebens zu trainieren. Also können wir doch diese schöne Jahreszahl einfach mal als Anlass und äußeren Rahmen nehmen und uns diesem Thema widmen und bewusst an dieser Dualität von Verstand und Intuition in unserem Leben arbeiten, wer ist dabei?
„Die inneren Prozesse empfinde ich als sehr ähnlich: Also auszusteigen aus einer Corporate-Welt oder umzusteigen von dem, was man selbst aufgebaut hat. Die Berechtigung gibst immer nur du dir selbst und manchmal ist es wirklich so, dass wir genau an diesen Wendepunkten im Leben eine Perspektive von außen brauchen...“
– Ellen Holzschuster
Ellen nutzt die Astrologie als ein Mittel, um Menschen auf ihrem beruflichen und privaten Lebensweg zu begleiten und ihnen dabei zu helfen, ein erfülltes Leben zu gestalten.
Ihr eigene berufliche Reise hat dabei ganz anders begonnen: Einer Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten folgten über 20 Jahre bei der Lufthansa und danach die Gründung ihres eigenen Yogahofs im Burgenland. Der Wunsch nach eigenem inneren Wachstum hat sie dann zur Astrologie gebracht und mit diesem reichen Erfahrungsschatz im Gepäck begegnet sie heute ihren KundInnen…
„Ich möchte, dass Frauen meine Kunst kaufen. Frauen, die positiven Wandel im Sinn haben, weil der dringend nötig ist.“
– Judith Buhlrich
Judith ist Künstlerin und kreiert Bilder und Collagen für Frauen, die eine Vision haben und etwas zum Positiven verändern wollen auf dieser Welt. Ihre Werke sollen Kraft und Energie geben und uns daran erinnern, warum wir uns auf den Weg gemacht haben, als Frauen, Unternehmerinnen und kreative Menschen.
Ihr Weg hin zu der Aussage: „Ich bin Künstlerin“ war weder einfach noch geradlinig und hat sie nicht über eine Kunstakademie oder Kunsthochschule geführt, sondern über Umwege und einige Höhen und Tiefen. Umso mehr ist ihre Arbeit und deren Wirkung eine echte Herzensangelegenheit…
„Es ist alles da – es ist nur erinnern.“
– Kathrin Schmidt
Ein kreatives Leben führen – Leichtigkeit spüren – Erfolg erleben – eine tiefe Verbundenheit zu uns selbst und zu anderen fühlen…
Klingt das alles zu schön, um wirklich wahr zu sein? Darf es wirklich so leicht gehen? Wo stecken unsere Ängste, wieso fürchten wir uns vor Einsamkeit und bleiben deshalb oft in der Selbstsabotage stecken und warum ist Leichtigkeit manchmal vermeidlich so schwer zu erreichen?
Kathrin Schmidt begleitet Menschen mithilfe von energetischen Tools dabei, alte Mäntel (= Glaubenssätze und Überzeugungen) abzulegen und ein kreatives, kraftvolles Leben in Verbundenheit mit sich und der Welt zu führen. Sie nimmt uns in dem Interview mit auf ihre eigene Reise in die Selbständigkeit und erklärt, wie sie als Energiecoach arbeitet, was Selbstfürsorge eigentlich bedeutet und was genau ein Projekt leuchtender Stern ist…
„Wirklich etwas Neues entsteht doch nur, wenn ich auch die Leere mal zulasse.“
– Heidrun Adriana Bomke
Adriana ist promovierte Literaturwissenschaftlerin, freie Autorin, Dichterin und Lebensreisebegleiterin, die uns in dem Podcast-Interview mitnimmt auf eine Reise des Aufbruchs und der Wandlung, begleitet von Worten und von ihrer Dichtung.
Mit Anfang 50 und nach einem heftigen Lebensumbruch hat Adriana ihr Haus im Wendland verkauft, ihre restlichen Sachen ins Depot fahren lassen, Schulden getilgt und mit viel Mut und Sehnsucht nach Licht erstmals eine Auszeit gewagt und Sizilien entdeckt! In dieser Zeit, ab 2011, nahm sie sich viel mehr Zeit für ihr eigenes Schreiben, sodass ihre Worte diesen Neuanfang in ihrem Leben begleiten und hautnah zeigen, wie sich Aufbruch und Wandel anfühlen. Neue Türen für ihre Selbständigkeit öffneten sich so...
„Von Kunden wird es geschätzt, wenn man nicht versucht, sich zu verstellen und einem Stereotyp zu entsprechen, sondern sich authentisch präsentiert…“
– Ilga Becker
Ilga ist Expertin für SEO, also Search Engine Optimization – anders ausgedrückt: Sie kennt sich hervorragend damit aus, wie man eine optimale Sichtbarkeit der eigenen Online-Präsenz im Internet erreicht. Natürlich spreche ich mit ihr also über Sichtbarkeit, allerdings hat dieses Thema viel mehr Facetten, als das Dreibuchstabenkürzel SEO vermuten lassen könnte…
Sichtbar werden mit den eigenen Leistungen, Angeboten und Themen bedeutet besonders für alle Solopreneurs ja nicht nur, die eigene Webseite für Suchmaschinen zu optimieren. Weit vor diesem Schritt geht es darum, sich selbst und die eigenen Ideen einer Öffentlichkeit zu präsentieren und da wird es besonders am Anfang oft richtig schwierig – nicht technisch, sondern emotional!
„Ich würde auch an einem Roman schreiben, wenn ich kein Geld dafür bekommen würde. Trotzdem hilft es mir, das Schreiben als Job ernst zu nehmen, und zum Beispiel feste Arbeitszeiten dafür festzulegen …“
– Verena Kessler
Für viele Menschen ist es ein Lebenstraum: Ein eigenes Buch veröffentlichen, am liebsten einen Roman. Verena hat diese Erfahrung im letzten Jahr machen dürfen und sie nimmt uns mit auf die Reise, wie aus der Idee für eine Geschichte nach und nach ihr Debütroman „Die Gespenster von Demmin“ entstanden ist. Inzwischen arbeitet sie bereits an ihrem zweiten Buch und experimentiert an der richtigen Balance zwischen ihrer Arbeit als Autorin und dem zweiten Teil ihrer Patchwork-Selbständigkeit, ihrer Tätigkeit als Werbetexterin…
Jede(r) von uns kennt das: Die Ideen und Träume sind da, aber wir fragen uns, wie daraus konkrete Handlungen entstehen können und was uns zurückhält, unseren Wünschen wirklich zu folgen.
Um ins Tun zu kommen, brauchen wir manchmal einen Anstupser von außen. Der kann ganz unterschiedliche Formen und Ausmaße haben, aber häufig ist es einfach eine Erlaubnis, die wir brauchen, um überhaupt zu starten...
Ich habe zehn Jahre als Innenarchitektin gearbeitet und viele Baustellen gesehen. Irgendwann konnte ich Umbauprozesse entspannt und souverän begleiten, weil ich wusste, welche Phasen dazu gehören und wieviel Zeit einzelne Arbeitsschritte brauchen, bevor Ergebnisse sichtbar werden.
Beim Aufbau meines kreativen Business hatte ich diese Gelassenheit plötzlich nicht mehr, weil ich nicht gesehen habe, wieviel von meiner Erfahrung und meinem Wissen übertragbar sind.
Wenn ich mit meiner heutigen Erfahrung als Innenarchitektin und Coach die Gründung eines kreativen Business anschaulich beschreiben soll, dann vergleiche ich es mit einer Baustelle…
„Die Tätigkeit an sich ist schön, aber es steckt noch mehr dahinter: Wir können die Welt mit unseren Produkten ein kleines bisschen besser machen.“
– Sabina Zimmermann
Mit 52 Jahren das erste eigene Unternehmen zu gründen nach über dreißig Jahren als Angestellte in ganz verschiedenen Jobs – das ist ein Schritt, der Mut, Optimismus und eine klare Vision braucht. Wie sie all das gefunden hat, welche Herausforderungen es gab und wie sich ihr Blick auf Arbeit seit der Gründung ihrer Firma Korkgut verändert hat, davon erzählt Sabina in unserem Interview!
Ich habe vor ziemlich genau 5 Jahren mit der Arbeit als Coach begonnen und im Laufe der Zeit gab es immer mal wieder Situationen, in denen ich mich seufzend laut (oder heimlich, ganz leise) gefragt habe: „Warum mache ich das hier eigentlich?“
Um die Antwort auf diese Frage soll es heute gehen: Die Überzeugungen, die für mich positiver Antrieb sind und die Vision, auf der mein Business aufbaut…
„Manchmal ist es einem gar nicht so bewusst, dass der Schritt in die Selbständigkeit ein Prozess ist. Man will dann ganz schnell ganz viel… “
– Barbara Ködel
Die Motivation hinter einer Gründung ist häufig der Wunsch nach mehr Freiheit und einer selbstbestimmten Arbeitsweise. Doch auf dem Weg dorthin begegnen wir inneren und äußeren Erwartungen und spüren oft das Gegenteil von Freiheit, nämlich Druck und Stress.
Wie wir lernen können, damit besser umzugehen und wie Kreativität uns dabei helfen kann, darüber spreche ich in meinem Interview mit Barbara Ködel, die als freiberufliche Fotografin arbeitet und parallel dabei ist, sich im Bereich Gesundheitspsychologie zu den Themen Stressprävention, Stressbewältigung, Entspannung und erholsamer Schlaf selbständig zu machen.
„Ich glaube es geht vielen Frauen da draußen so, dass sie an sich zweifeln oder eine Gründung gar nicht in Erwägung ziehen, weil sie denken: ‚Die Selbständigen, das sind die Anderen‘. Dazu Mindset-Arbeit zu machen und alte Wunden aus der Kindheit zu heilen (…), das finde ich wichtig.“
– Steffi Jungbauer
Als Gründerin gilt es, ein Businesskonzept zu erstellen, die Finanzierung zu sichern, Webseiten und Marketing-Strategien zu erarbeiten, Anmeldungen bei Ämtern und Behörden zu meistern, und und und… Doch oft ist es die innere Arbeit, die zum entscheidenen Erfolgsfaktor wird.
Es sind unsere eigenen Glaubenssätze, die uns enorm helfen oder massiv im Weg stehen können bei dem Schritt in die Selbständigkeit: Gründerinnen und Glaubenssätze, genau darüber spreche ich in meinem Interview mit Steffi…
Wenn du über eine berufliche Veränderung nachdenkst und darüber, was dich in Zukunft beruflich glücklicher machen kann, dann betrachte dabei zunächst drei Aspekte getrennt voneinander: Dein WAS, WARUM und WIE.
Dadurch bekommst du direkt Klarheit darüber, an welcher Stelle du etwas ändern musst und was das für deinen weiteren Prozess der beruflichen Neuorientierung eigentlich bedeutet und wie deine nächsten Schritte genau aussehen können…
In den letzten Monaten habe ich mich ziemlich viel mit verschiedenen kreativen Planungs-Ideen, Methoden, Online- und Offline-Tools beschäftigt.
Jetzt habe ich eine gute Struktur für mich gefunden, die Zielorientierung, Flexibilität und Fokus verbindet und sowohl meine linke, strategische als auch meine rechte, kreative Gehirnhälfte anspricht.
Einige Ideen und konkrete Methoden stelle ich in diesem Artikel vor!
Unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden zusammengehalten von vielen zarten und starken Fäden, aus denen sich das Leben webt. Manchmal entstehen Knoten und wir haben das Gefühl, nicht weiter zu kommen und je mehr wir ziehen und zerren, umso verworrener erscheint alles und der Knoten wird fester.
Manchmal finden wir den Anfang nicht und suchen und suchen, um den verlorenen geglaubten Faden wieder aufnehmen zu können. Gibt es einen roten Faden, der sich durch alle Teile unseres Lebens zieht? Wenn ja, wie finde ich ihn?
„Nur eine Arbeit meiner vielen verschiedenen Arbeiten zu machen, würde mich momenteweise natürlich sehr glücklich machen, aber langfristig würde mir einiges fehlen.“
– Ricarda Kiel
Arbeitsglück durch Patchwork-Arbeit: Wie kann das aussehen? Für Ricarda bedeutet es unterschiedliche Themen beruflich zu verfolgen, dabei gleichzeitig den roten Faden zu kennen, der die unterschiedlichen Tätigkeiten verbindet, immer wieder zu experimentieren und neue Dinge auszuprobieren und gleichzeitig ein finanziell erfolgreiches und nachhaltig tragfähiges Business zu führen.
Wie sie dieses Lebens- und Arbeitskonzept in den vergangenen 14 Jahren für sich entwickelt und verfeinert hat und was die Motivatoren sind, die für sie ihre unterschiedlichen Tätigkeiten zusammen halten und verbinden, darüber haben wir in unserem Interview ausführlich gesprochen…
Nicht nur in den letzten Tagen sondern in den letzten Monaten haben mir einige Menschen davon erzählt, wie sie sich eine längere Auszeit genommen haben und die Hoffnung hatten, dass diese Auszeit und das Unterwegssein in der Fremde sie zu einer Eingebung oder Erkenntnis führt, wie es mit ihrem Leben beruflich weitergehen soll.
Leider gab es den erhofften Aha-Moment dann entgegen der Erwartungen aber meistens gar nicht und die Frage „Wie geht es danach weiter?“ ist mit auf die Reise gegangen und später dann genauso auch wieder mit nach Hause gewandert…
„Geld ist ein Teil, wie man Erfolg definiert. Der andere Teil ist es, fröhlich zu sein, ein schönes Arbeitsumfeld und nette Kunden zu haben und vielleicht auch mal mutig zu sein und sich das auszusuchen!“
– Carmen Ebeling
Geld, Preise und der Wert der eigenen Leistung – diese Themen stehen bei vielen kreativen Gründerinnen sicherlich nicht ganz vorne auf der Hitliste. Ein nachhaltiges Unternehmen kann aber nur entstehen, wenn die Preise stimmig sind und der Wert des eigenen Angebots klar und deutlich kommuniziert wird.
Daher bringt Carmen ihr professionelles Business Know-How mit ihrem intuitiven Verständnis für kreative Unternehmerinnen zusammen und hilft bei der Findung der optimalen Prozesse und einer überzeugenden Preisstrategie für das eigene Business!
„Geld ist immer was, was fließt – Geld will immer in Bewegung sein.“
– Ines Hecker
Gründerinnen, Geld und Glaubenssätze – um diese drei Themen und ihre vielfältigen Verknüpfungen dreht sich mein Interview mit Ines.
Ines hat schon kurz nach der Wende angefangen, Frauen in der Gründungsphase ihres Unternehmens zu begleiten und das Thema Frauen und Geld wurde schnell zu einem zentralen Punkt ihrer Arbeit. Wir sprechen daher über ihren eigenen beruflichen Weg und ihre Erfahrungen mit Gründerinnen und deren Geldfragen.
Es geht um ganz praktische Finanzierungsmöglichkeiten für die eigene Unternehmensidee genauso wie um Möglichkeiten, die persönlichen Glaubenssätze in Bezug auf Geld zu beleuchten und das aktuelle Money-Mindset im Hinblick auf den Erfolg des eigenen Unternehmens zu gestalten!
Was machst du, wenn du unzufrieden in deinem Arbeitsleben bist und diese Jobkrise länger andauert? Fängst du irgendwann an, die Onlinebörsen auf Stellenausschreibungen hin zu durchsuchen und zu schauen, auf welche Anzeigen du dich mit deiner Berufserfahrung bewerben könntest? Du filterst nach dem Prinzip: Was suchen die und wie viele Haken kann ich bei ihrer Wunschliste innerlich setzen? Außerdem gehst du ein bisschen nach deinem Gefühl und schaust, was sich anspricht. Das hat bisher ganz ok geklappt, aber so richtig zufrieden bist du mit dieser Taktik auch nicht, oder?
Mein wichtigster Tipp, um strategisch raus aus deiner Karrierekrise und dauerhaft hin zu mehr Arbeitsglück zu kommen lautet deshalb: Lerne dich selbst besser kennen!
Wir alle lieben Übersichten, Pläne und eine Struktur, die uns dabei hilft, uns einem Thema Schritt für Schritt zu nähern, richtig? Das Gedankenkarrussel soll mal eine Pause einlegen und dazu braucht unser Kopf eine Alternative: Wo fange ich an, wenn ich in einer Karrierekrise stecke und nicht weiß, wie es weitergeht?
Nach fast vier Jahren als Karriere- und Business Coach für Kreative bin ich inzwischen Expertin zum Thema Arbeitsglück und verstehe die Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen dem was wir tun und wie es uns damit geht richtig gut.
Es wurde also Zeit, mal eine Übersicht zu dem Thema zu gestalten, die zeigt, wie ich mich dem Thema in meinen Coachings nähere und in welcher Reihenfolge und in welchen Schritten du dich auf die Reise machen kannst, um deinen eigenen Traumjob zu entdecken oder selbst zu gestalten.
„Es ist erstaunlich, welche Räume des Wohlwollens man schaffen kann, wo Menschen sich öffnen und ihre Potenziale entfalten.“
– Maren Jopen
Empowered women create a better world. So lautet die Vision des WOMEN’S HUB – einer Plattform und eines Ort des Austausches für Frauen, in dem Maren als Co-Founderin tätig ist. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Eli verfolgt sie das Ziel, Frauen dabei zu unterstützen, in ihre Kraft zu kommen und ihr Potenzial zu entfalten – in einer starken Gemeinschaft!
In dem Zitat bezieht sich Maren auch auf ihre Erfahrung mit dem Projekt Leonhard – Unternehmertum für Gefangene. 2010 hat sie das Sozialunternehmen gemeinsam mit ihrem Vater gegründet und dabei erlebt, welche erstaunlichen Veränderungen Menschen erreichen können, wenn man ihnen diese Räume des Wohlwollens und der Unterstützung bietet…
„Wir erzählen gemeinsam die Geschichten, die in Dir stecken.“
– Sylvie Gagelmann
Goodfeelography – beim ersten Mal ist meine Zunge über den Namen gestolpert und ich war so mit der Aussprache beschäftigt, dass ich gar nicht genau hingesehen und gehört habe. …und dann traf ich Sylvie und habe es sofort verstanden: der Name ist bei ihr Programm!
Es geht Sylvie in ihrer Arbeit als Fotografin vor allem darum, dass die Menschen sich gut fühlen vor der Kamera und dass daraus dann schöne und ehrliche Bilder entstehen. Dieser Satz in einem Wort verpackt lautet dann: Goodfeelography!
Neben dem Podcast-Interview habe ich zusammen mit Julia Vogel auch ein kurzes Video über Sylvie und ihre Arbeit in ihrem Studio in Berlin-Mitte gedreht!
Was führt zu Leidenschaft, Passion, Liebe in unserem Berufsleben?
Ist glühende Liebe und brennende Leidenschaft für eine Sache, eine Tätigkeit oder ein Thema der notwendige Ausgangspunkt einer Karriere in der wir sagen: „Ich liebe das, was ich beruflich tue?“
Das klingt gut und irgendwie auch logisch, ist aber frustrierend für all diejenigen von uns, die keine Ahnung haben, welche große Leidenschaft (möglicherweise unentdeckt) in ihnen schlummert. Je mehr wir nach dieser einen großen Leidenschaft für eine Sache suchen und je weniger wir fündig werden, umso schlimmer fühlt sich dann der Gedanke an, möglicherweise zu einer Gruppe von Menschen zu gehören, die diese eine brennende Passion einfach nicht besitzt…
Ich glaube, dass es mit dem Empfinden von Sinn ähnlich ist wie mit dem Gefühl, deiner Berufung zu folgen: Es ist nichts, was dir von außen verliehen werden kann, denn nur du selbst kannst deinem Tun einen Sinn geben.
Du wirst dein Tun als Berufung und als sinnvoll empfinden, wenn du klar benennen kannst, warum gerade dieses Thema, diese Tätigkeit, mit dieser Wirkung in der Welt, für dich bedeutsam ist.
Genau das findest du heraus, indem du dich mit dir selbst und deiner Geschichte beschäftigst und auf dieser Grundlage dein (Berufs-)Leben bewusst gestaltest…
Wenn du dich gerade damit beschäftigst, dein Berufsleben neu zu gestalten, bist du wahrscheinlich in deinen Gedanken viel in der Zukunft unterwegs.
Deine Gedanken kreisen immer schon um ein imaginäres Ziel und du verzweifelst daran, dass du es nicht genau erkennen kannst, dass es unklar und diffus ist. Gleichzeitig willst du voller Energie loslaufen, nur weißt du leider nicht genau wohin. Am Ende drehst du dich entweder im Kreis oder stehst wie gelähmt da und das ist frustrierend!
Ich hab einen Vorschlag, der das Ganze für dich vielleicht (hoffentlich!) einfacher und handhabbarer macht, denn als kreativer Mensch kennst du dich in dem Bereich gut aus…
„Die Vision ist eine ausgeruhte Gesellschaft, die Freude am Miteinander hat.“
– Franziska Hölig
Durch ihre Arbeit als Feminine Leadership Mentorin unterstützt Franziska ihre Kundinnen dabei, in ihre Kraft zu kommen und ihr Leben im Einklang mit ihrem Menstruationszyklus achtsam und harmonisch zu gestalten.
Es geht Franziska darum, aus sich selbst heraus und der Achtsamkeit den eigenen Bedürfnissen gegenüber, eine klare innere Struktur zu finden und - wie sie es selbst so schön formuliert - den eigenen Menstruationszyklus zum persönlichen Coach für das eigene Leben zu machen.
Was genau sich hinter den Prinzipien wie Zyklusachtsamkeit und weiblicher Führung verbirgt und wie wir sie in unser Leben integrieren können, darüber erfährst du mehr in unserem Podcast-Interview.